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In meinen Träumen sehe ich nur dich (Nobility 5) Alisha Yarden

In meinen Träumen sehe ich nur dich (Nobility 5)

Alisha Yarden

Published
ISBN :
Kindle Edition
81 pages
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 About the Book 

Alte Rechtschreibung !!!Ja, stimmte Felicitas Komtesse Brandow spontan zu, als Robert von Nordau sie aufforderte, ihn auf den Landsitz seiner Freunde zu begleiten. Was tu ich da? fragte sie sich gleichzeitig. Wie kann ich mit einem wildfremdenMoreAlte Rechtschreibung !!!Ja, stimmte Felicitas Komtesse Brandow spontan zu, als Robert von Nordau sie aufforderte, ihn auf den Landsitz seiner Freunde zu begleiten. Was tu ich da? fragte sie sich gleichzeitig. Wie kann ich mit einem wildfremden Menschen wegfahren? Und wildfremd war Robert für sie, auch wenn sie in den letzten beiden Tagen mehr Zeit mit ihm verbracht hatte, als je mit einem anderen. Was wußte sie denn schon von ihm? So gut wie nichts!Es ist nur ein Traum, dachte sie. Ich werde jeden Moment aufwachen. Es... Ich muß verrückt sein, sagte sie laut. Einfach verrückt.Ein warmes Lachen riß die junge Frau aus ihren Gedanken, zeigte ihr, daß sie keineswegs träumte.Vielleicht sind wir beide verrückt, meinte Robert von Nordau und nahm ihre Hand. Aber ist es nicht herrlich, ab und zu verrückt zu sein?Es ist wundervoll, dachte Felicitas verliebt. Sie schob ihre Bedenken beiseite und beschloß, das Abenteuer, auf das sie sich einließ, in vollen Zügen zu genießen.Leseprobe:Das ist doch alles absoluter Unsinn, dachte sie. Robert von Nordau ist nicht anders als andere Männer.Mit einer heftigen Bewegung warf die Komtesse ihre langen Haare zurück und ging ins Bad, um zu duschen und sich anzuziehen. Aber als sie vor dem Spiegel stand, stellte sie fest, daß sie sich an diesem Morgen sorgfältiger zurechtmachte als gewöhnlich. Robert und sie wollten nämlich gemeinsam zur Auktion fahren. Gegen halb elf wollte er sie abholen.Der Frühstücksraum befand sich im Dachgeschoß des Hotels. Da schönes Wetter war, hatte man auch einige Tische auf der Terrasse gedeckt. Felicitas wählte einen Tisch, der direkt an der Brüstung stand. Tief unter ihr lag eine ziemlich belebte Straße. Ein roter Doppeldeckerbus hielt gerade am Straßenrand. Einige Mädchen in braunen Schuluniformen stiegen aus. Fröhlich rannten sie auf eine andere Mädchengruppe zu.Die junge Frau stand auf und bediente sich am Büfett. Als sie zurückkehrte, stand bereits eine Kanne Kaffee auf ihrem Tisch. Sie setzte sich und bestrich eine Brötchenhälfte mit Konfitüre.Während sie langsam ihren Kaffee trank, mußte sie wieder an den vergangenen Abend denken. Robert von Nordau hielt sich oft in England auf. Er hatte Freunde in Cornwall. Wie sie liebte er die wilde, zerklüftete Küstenlandschaft dieser Grafschaft. Er hatte ihr erzählt, wie er als Kind mit dem Sohn seiner Gastgeber die Höhlen am Strand erkundet hatte und sie mehr als einmal dabei in lebensgefährliche Situationen geraten waren.Ein Page trat mit einer langstieligen Rose auf die Dachterrasse. Felicitas hing so ihren Gedanken nach, daß sie ihn erst bemerkte, als er vor ihrem Tisch stehenblieb.Lady Brandow? fragte er.Ja. Die junge Frau nickte.Diese Rose ist gerade für Sie abgegeben worden. Der Page reichte sie ihr mit einer kleinen Verbeugung.Danke, sagte Felicitas. Sie drückte ihm ein Geldstück in die Hand. Es befand sich kein Kärtchen bei der Rose, aber sie wußte ohnehin, von wem sie war. Es kam nur einer in Frage. Robert von Nordau.Der junge Mann erwähnte mit keinem Wort die Rose, als er sie eine Stunde später abholte. Er stellte nur fest, daß sie fantastisch aussah. Sehr zu ihrem Ärger bemerkte Felicitas, wie sie errötete. Er sah sie von der Seite an, aber noch bevor er etwas sagen konnte, meinte sie:_Sie sollten lieber an die Auktion denken, Herr von Nordau, statt Ihre Energie mit Komplimenten zu verschwenden.